Einführung

Die Studie HI-Herz.BIKE Saar wurde am 10. September 2019 planmäßig beendet.

Herz.BIKE Saar war ein langfristiges Fahrradprojekt der Saarländischen Herzgruppen (elektrisch unterstütztes Radfahren mit dem Pedelec), das bisher in zwei unterschiedlichen Teilprojekten angelegt wurde.

Die Projekt-Studien

Das zweijährige Projekt Herz.BIKE Saar-I: (2015-2016) endete am 26. Oktober 2016. Es hatte sich zum Ziel gesetzt, das Pedelecfahren für Herzpatienten als ergänzende Maßnahme der Rehabilitation in der Phase III einzuführen. Es leistete einen Beitrag zur Akzeptanz der Elektromobilität und auch zur Volksgesundheit. Es wurde unterstützt vom Verband der Saarländischen Herzgruppen sowie vom ADFC-Saar und dem Ministerium für Gesundheit, Frauen, Soziales und Familie.
Ein zweites Projekt (2017-2019; Herz.BIKE Saar-II; HI-Herz.BIKE Saar) befasste sich mit der Frage der Eignung dieser Fahrräder für definierte Patienten mit einer leicht- bis mittelgradigen Herzmuskelschwäche (HFrEF und HFmrEF). Die dem Projekt zugrundeliegende Überlegung war, dass Radfahren als sinnvolle Ergänzung zum Bewegungs- und Trainingsangebot der Herzgruppen angesehen werden kann, obwohl diese Sportart bei den meisten Herzgruppen bundesweit keinen oder nur geringen (oft privaten) Eingang gefunden hat. Dies liegt einerseits an altersbedingten Problemen, wie mangelnde oder fehlende Radfahr-Übung, Krankheiten des Bewegungsapparats, andererseits daran, dass die Belastbarkeit, die beim Herzkranken oft eingeschränkt ist, beim konventionellen Radfahren nur schlecht dosiert werden kann. Es ist saisonal (meist auf den Sommer) begrenzt. Dies hat sich jedoch mit der Entwicklung der so genannten E-Bikes, d.h. Fahrrädern mit Elektromotor, geändert. Die Sondergruppe der Pedelecs gestattet das durch einen Elektromotor unterstützte Fahren auf unterschiedlichen Unterstützungsstufen bis 25 km/h und läßt damit eine dosierte körperliche Belastung des Herzpatienten zu. Der Einsatz dieser Fahrräder gestattet es, das Radfahren auch für jene Patienten zu ermöglichen, die dies nicht mehr konnten und gerne wieder aufs Rad steigen möchten. Es ist damit eine Aktivität, die vor allem außerhalb der regulären Herzgruppentreffen ausgeübt werden kann und so eine bestehende Lücke füllt.

Ergebnisse

Bildung eines wissenschaftlichen Beirats mit dem Ziel, zukünftige Projekte zur begleiten, zu steuern und zu publizieren. Als mögliches wissenschaftliches Projekt wird eine Untersuchung diskutiert, die die somatische und funktionelle Effizienz der Herzgruppen zum Inhalt hat. Diese ist derzeit nicht ausreichend belegt und ihre Evidenz ist niedrig.
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Memoranden über weitere Entwicklung der Projekte Download der Memoranden